Posts Tagged ‘Kostüm’

Gymnastikschläppchen selber nähen

Noch ein Tipp zur Fußbekleidung:

Da ich keine Schläppchen in gewüschter Farbe (brombeer-glitzer) finden konnt, hab eich ich einfach entschlossen, meine eigenen Schläppchen zu produzieren.

Wie gemacht?

Ein altes, gut sitzendes Paar Gymnastikschläppchen aufgetrennt, Schnittmuster abgenommen. Die Sohle habe ich aus einer alten, dicken Wildlederjacke geschnitten. Dann säuberlich vernäht, so dass man die Nähte nicht spürt (Tipp: man kann auch einfach einen “Ziersaum” nach auße nähen, —wenn man Probleme mit Nahtdruckstellen innen hat, dann hat man innen gar keine Nähte!)
Voila-fertig!
Passt perfekt zum Kostüm! :D

Weiterführende Tipps findet ihr noch hier, auch wenn es bei diesem Link darum geht, Hausschuhe zu schneidern.

Biscuit Badsha- Krümelmonster

Ein kleiner Zwischeneinwurf diese Woche:

Kleine Hommage an mein Lieblingsmonster:
Ich bekomme immer wieder Rückmeldungen amüsierter Leser zur Sesamstraße auf arabisch, das sich gern noch die indische Version nachlegen möchte. Hier heißt das Krümelmonster Biscuit Badsha und klingt eigentlich fast genauso wie im Original:

Bollywood-Superman

Wieder mal total abstruses Zeug aus indischer Produktion:

Superman und Spiderman (Woman?!?)

Das ist euch zu abgefahren? Es geht auch ‘realistischer’! :D Mit sparsam eingesetzen Superkräften!

Und da hierzulande nichts ohne King Khan gehts, bediene ich doch mal gerne das Klischee mit einem Ausschnitt aus Om Shanti Om, der unseren kleinen Exkurs in die Superheldenwelt Indiens für heute beschließt.

Hagalla

‘Hagalla’ kann sowohl die Bezeichnung für einen beduinischen Brautwerbetanz, für eine typische Tanzbewegung darin als auch für die tanzende Frau an sich sein.
Das Wort zunächst stammt ab vom (ägyptisch-) arabischen Wort “hagala”, = hüpfend/schlurfend laufen/gehen. Und die Fröhlichkeit, die das Grundwort an sich schon in der Wurzel bei der Vorstellung eines umherhüpfenden Menschen in sich trägt, bestimmt auch tatsächlich den aus der südägyptischen/lybischen Region stammenden Tanz.
Prägend sind die hüftbetonten, meint kontinuierlich getanzten kleinen Schritte und Gangarten, die weite Beckenbewegungen, hauptsächlich vertikal aber auch horizontal aufzeigen. Eine dieser Kombinationen wird in westlichen Gefilden meist als “Hagalla-Schritt” bezeichnet.

Hagalla

Hagalla


Die Tänzerin trägt einen typischen, mit Volants besetzten Überrock, der die Hüftbewegung betont, der tanzende Mann meist einen Schal. (‘Smeda’) Ein weiteres typisches Merkmal des Hagalla sind die Hagalla-Stiefel sowie die klatschende, rythmische Begleitung.

Der Tanz an sich variiert in Ausführung und Bedeutung von Stamm zu Stamm. Die zentrale Bedeutung aber bleibt das Werben um die Braut und die Demonstration der eigenen Kondition.

Hier eine schöne, impulsive und fröhliche Bühnenversion.
(allerdings hier ohne Stiefelchen :( )

Ein weiteres Video mit einer Kostümvariante einer Bühnendarbietung findet sich hier.

Interessantes und Amüsantes:
amüsant-frustrierten Erfahrungsbericht einer Hagalla-Schülerin gibt es bei Sibel: Hagalla-oh nein!

Mata Hari – Kuriositäten gegoogelt

Mata Hari

Mata Hari

Über die wohl im Westen bekannteste exotische Tänzerin aus der Anfangszeit des letzten Jahrhunderts gibt es einen sehr guten Wikipedia-Artikel, auf den ich an dieser Stelle gern verweise,( da ich kaum etwas hinzuzufügen haben, was nicht subjektiv gefärbten Hintergrundes ist.) Allerdings habe ich neben ein paar anderen amüsanten Dingen ein sehr schönes Postkartenmotiv von ihr entdeckt —>

Mata-Hari-Kostüm

Das bekannteste Kostüm von Mata Hari gut gelungen neu kreeiert. Die damit getanzte Tribal-Fusion ist zwar noch nicht mit soviel Können hintermauert wie die Schneiderkunst, aber nett anzusehen:

Spiele
Neu ist mir auch die Existenz von PC-Spielen gewesen, die es mit dem Thema ‘Mata Hari als Spionin’ gibt.
Eines, ein klassisches Point and Click-Adventure, gibt es auch kostenlos im Netz zum Download: Mata Hari und des Kaisers U-Boote

Songs
1976 sang die norwegische Teilnehmerin beim Grand Prix einen Song mit dem Titel ‘Mata Hari’ und wurde damit leider Letzte. Am stylischen 70er-Outfit kann es nicht gelegen haben: :) Video
Etwas bekannter ist da sicher der gleichnamige Song von Ofra Haza:
Video


Was man sonst noch findet:

Nach ihr sind des weiteren eine Wiener Absinthmarke, eine australische Poprockband , diverse andere Bands und ein Erotik-Beach-Resort auf Bali benannt,…na dann….

Kostümschmuck selbst gestalten

Salam ihr Lieben,

heute mal ein bischen Anregung aus meinen privaten Kostümorgien:
Ich bin in letzter Zeit dazu übergegangen meinen Kostümschmuck passend selbst zu gestalten. In Perlenworkshops und/Läden kann man ganz einfach lernen aus Pailetten und Perlenresten, die zum Kostüm gehören passenden, individuellen Schmuck herzustellen. Und wenn man noch ein paar hochwertige Glitzersteine einbindet, kann bei der Fülle an Möglichkeiten auch kein gekauftes Strasscollier mehr mithalten.

grüne Ohrringe

grüne Ohrringe

Meine Lieblingsperlenläden sind dabei momentan in Bonn das Perlament und die Perlerei in Berlin. Beide mit netten Inhabern und tollen Workshops.

Also wenn ihr schon lange euren Traumschmuck sucht- macht ihn doch einfach selber! :)

Ein paar Fädelanleitungen für den Anfang gibt es kostenlos auch im Netz:

einfache Ohrringe Herz (-Ring)

Kölle aleikum

Orientalischer Tanz op Kölsch- das Ensemble der Haremswiever kombiniert Bauchtanz mit kölschem Liedgut. Für kölsche Mädsche mit schwingenden Hüften, und solche, die es werden wollen: Orientalischer, rheinischer Karneval aus aktuellem Anlass.

Haremswiever

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Bauchtanz-Kostüme nähen /Schnittmuster

Wer gerne selber näht, findet hier eine Zusammenstellung verschiedener Nähtipps für Kostüme, Hosen, Röcke,Cholis, etc.
(nicht nur für Bauchtanz)
Zudem gibt es Tipps zum Nähen allgemein und eine Rubrik an Basiswissen für Nähfrischlinge. :)

Schnittmuster
Nähanleitungen für verschiedene Kostüme von Magdalena
Tipps zum Ändern/Kostümtodsünden etc. über bauchtanzinfo
Umfassende Nähseite von Nadya

Khaleegy

    Chalidschi

(arabisch خليجي‎, DMG Ḫalīǧī, auch Khaleeji, Khaleji oder Khalejee) ist die die Bezeichnung für
a) die traditionelle Musik der Arabischen Halbinsel und wird auch Golf-Musik genannt. Die Musik gilt als die urarabische Musik. Sie wird in der Golfregion (Saudi Arabien, Kuweit, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Oman, Jemen und im Bahrain) gespielt.
b) die dazugehörige Tanzform

Die Übersetzung des Begriffes bedeutet “golfig” /”zum Golf gehörend” Die Herkunft und Verbreitung des Khaleegy liegt in den Arabischen Golfstaaten, dem südlichen Irak (genauer: Kuweit, Vereinigte Arabische Emirate, Qatar) und in Teilgebieten Saudi-Arabiens. Zur Tanzbegleitung wird ebendiese Musik aus der Region des Persischen Golfes (der arabischen Golfstaaten) verwendet, Sie ist entsprechend den Herkunftsländern mit stark rhythmischer Dominanz untersetzt.


Musik:

Vor der Islamisierung war die regionale Musik die Beduinenmusik, ein Vorläufer der Chalidschi-Musik. Die heutige Chalidschi-Musik ist ihr zum Teil noch ähnlich.
Durch die Verbreitung des Islams wurde auch die Musik der Arabischen Halbinsel verbreitet. Sie wurde durch die Araber weit in die Wüste der Arabischen Halbinsel und dann in die Mashrek-Staaten (Ägypten, Libanon, Syrien, Palästina und Jordanien) so wie in den Mittleren Osten (Irak) gebracht. Erst später wurde die Chalidschi-Musik auch in den Maghreb (Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen) gebracht.
Erst später entwickelten die jeweiligen Gebiete ihre eigenen Musikrichtungen. So blieb die Chalidschi-Musik bis heute die regionale Musik in der Golfregion. In den anderen Gebieten veränderten sich die Richtungen. Im Maschrek entwickelte sich die Bilad asch-scham-Musik, im Maghreb die Maghrebiya-Musik und im Irak die al-ʿiraqiya-Musik.

Tanz:
Der Tanz an für sich, also der Khaleegy wird aber auch in den dortigen Regionen als Raqs Na’ashat oder Samri bezeichnet und in Deutschland auch als “Haartanz”. Dies ist aber ein westlicher und recht ungenauer Begriff für den Khaleegy. Dieser spezielle Tanz gehört zwar zu den Tänzen der arabischen Welt, ist jedoch nicht als sogenannter “Bauchtanz” oder “bauchtanzähnlich” zu betrachten.

Die Tänzerin trägt für den Khaleegy ein überlanges, weites Kleid, das mit wertvollen und reichhaltigen Stickereien verziert ist. Dieses wird nur zum Tanzen über die andere Kleidung gezogen. Die Haare der Tänzerin (oder der Tänzerinnen) sollten möglichst lang sein und werden offen getragen. Diese Besonderheit und die Art, wie die Haare im Tanz hin- und hergeschwungen werden, ist der Grund wie dem Khaleegy in Deutschland der Namen “Haartanz” gegeben wurde.
Ursprünglich wurde dieser Tanz vor allem bei der feierlichen Zusammenkunft von Frauen und nur von Frauen getanzt. Die Frauen tragen bei zum Tanz ein Überkleid und das normalerweise lange Haar der Frauen ist gelöst. Im Tanz wird das Haar ab und zu von einer Seite des Kopfes auf die andere geworfen. Beim Tanzen ist ein Fuß flach, der andere auf den Ballen gestellt. Diese Fußstellung führt bei der Tänzerin zu einem leichten “Hinken”, bzw. einer leichten Auf- und Abbewegung des Körpers. Dieser “hinkende Tanzschritt” ist typisch für den Khaleegy. Wie immer bei arabischen Tänzen wird die Musik (der Text) von der Tänzerin mimisch und gestisch interpretiert. Heutzutage wird der Tanz auch als “Gesellschaftstanz” angesehen und er ist inzwischen sowohl von Männern, als auch von Frauen bei Partys u.ä. Anlässen zu sehen.

Quelle: namjira, wikipedia

Säbeltanz

Ursprung:

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    Der Ursprung des heutigen Säbeltanzes, wie er auf den Bühnen gezeigt wird, ist nicht genau zu definieren. Tänze mit Schwertern, bzw. Messern werden z.B im Libanon aufgeführt. Bei einigen schiitischen Festen sind Männer zu beobachten, die mit Säbeln und Messern tanzen. Auch in Ägypten gibt es traditionelle Tänze mit Messern und Säbeln. So kennt auch die indische Kampfkunst Kalarippayat choreographierte Darbietungen mit Säbeln.
    Einen weiteren (Nicht gesicherten) Ursprung könnte eine beduinische Hochzeitszeremonie liefern, bei der der Mann seiner Braut sein Schwert (als Symbol seiner Ehre) übergibt. Eher aus neuerer Zeit stammt wohl die persische Hochzeitstradition, dem Brautpaar das Messer, welches zum Anschneiden der Torte dient, abzunehmen. Die Diebin (meist eine nahe Verwandte) tanzt dann damit, bedroht die anderen Gäste und gibt es erst gegen Geld wieder heraus. Es gibt also viele mögliche Quellen für die heutige Bühnenform.

      Der Tanz an sich:

    Der Säbel wird in die tänzerische Darbietung eingebaut (Drehungen um den Körper, ‘Bedrohung’ des Publikums, etc.) und auch auf dem Kopf und anderen Körperpartien balanciert. Getanzt wird hierzulande meist mit einem extra für den Tanz ‘falsch’ ausgewogenem Säbel, (Ein echter Säbel hat den Scherpunkt kurz hinter dem Heft und ist schwerer zu balancieren),aber auch mit echten Säbeln. Häufig werden alte, indische Militärsäbel oder deren Nachbildungen genutzt. Die Darbietungen reichen dabei von einer mystischen Atmosphäre bis hin zu wilder, aktionsreicher Performance. Häufig wird von der Tänzerin eine Bodentanz-Passage eingebaut. Aufgrund dessen sieht man viele Tänzerinnen in Hosenkostümen, die unerwünschte Einblicke verhindern. Meist wählen die Tänzerinnen dunklere Farben (schwarz, dunkelrot) für ihre Kostüme.

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